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DSK Leasing will auch für 2009 Ausschüttungen reduzieren

Die DSK Leasing GmbH & Co. KG aus Oberhaching bei München wendet sich mit Schreiben vom 27.05.2010 an ihre Anleger und gibt einen Überblick über die Entwicklung im Automobil- und Leasingmarkt. Hiermit soll begründet werden, weshalb lediglich 1,6 % der eingezahlten Einlagesumme an die Anleger, die Anlagen vom Typ Classic gezeichnet haben, zur Ausschüttung kommen sollen. Bereits im Vorjahr hatte die Gesellschaft ihre Ausschüttungen in Höhe von vertragsgemäßen 8 % pro Jahr auf 1,08 % reduziert.

 

Wir rechnen kurz nach. 2,68% anstatt 16% an vereinbarten Ausschüttungen. Das bedeutet für die Anleger 16,75% der versprochenen Ausschüttungen oder auch 83,25% Verzicht auf bereits sicher geglaubte Auszahlungen, die vertraglich vereinbart waren.

 

Anleger sollten auch die gleichzeitig übersandte Mitteilung über die Entwicklung des Kapitalkontos überprüfen. Hieraus ergibt sich, wie sich der Stand der Beteiligung entwickelt hat und was der Anleger bei einer Kündigung der Beteiligung als Rückzahlung, gegebenenfalls aber auch als Nachzahlung zu erwarten hat.

 

Nach der neusten Rechtsprechung des BGH lohnt es sich wohl auch, die Widerrufsbelehrung der Gesellschaft einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Diese weist nämlich inhaltliche Fehler auf, die dem Anleger eine zusätzliche Möglichkeit zum Ausstieg aus der Gesellschaftsbeteiligung eröffnen. Dieses kann für Classic Anleger, die aufgrund der reduzierten Auszahlungen enttäuscht sind, aber auch für Sprint Anleger, die keine weiteren Raten in die Beteiligung zur Einzahlung bringen möchten, sinnvoll sein. 

 

Für eine Erstberatung steht der Autor dieses Beitrags gerne zur Verfügung. Die Kanzlei ist auf Anlegerfragen spezialisiert.

 

Tintemann

Rechtsanwalt

08.06.2010

 

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Der Verfasser arbeitet für die Kanzlei Dr. Thomas Schulte, in der vier Anwälte tätig sind. Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Die Kanzlei verfügt über zwei Büros in Berlin.

 

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