Die polnische Finanzaufsichtsbehörde – Komisja Nadzoru Finansoweg –  warnt: Die Gesellschaft Carwash Investment Sp. z o.o. tätigt Bankgeschäfte ohne die erforderliche Erlaubnis. Was bedeutet das für die betroffenen Anleger?

Ein Traum aus der Kindheit: eine eigene Autowaschanlage, ein Spielzeug für erwachsene Kinder. Zu schön im wahr zu sein? Über 100 Geschäftsleute investierten in die Gesellschaft Carwash Investment Sp. z o. o. mit Sitz in Katowice, Polen. Die Besonderheit und das Erstaunliche hierbei, das sogar sehr erfahrene Investoren auf die Geschäftsidee der Gesellschaft reingefallen sind. Teilhaber einer Autowaschanlage, ein Wunsch Vieler ohne Verwirklichung? Das Geschäftsmodell der Gesellschaft Carwash Investment Sp. z o.o. schien äußerst simpel: die Gesellschaft sollte aus den Geldern der Investoren Autowaschanlagen bauen und betreiben. Was sollte an diesem Wunsch aus Kindertagen schief gehen?

Autowaschanlagen werden auch in Krisenzeiten benötigt

Auch die polnische GmbH versicherte: es ist das sicherste und rentabelste Business in Zeiten der Wirtschaftskrise. Die Rendite sollte 70 % betragen, Rückzahlung nach 2 Jahren, bis zu 50.000 PLN (ca. 12.500 Euro) an monatlichen Ausschüttungen.

Doch das Projekt wurde nicht realisiert. Von den geplanten zahlreichen Waschanlagen wurde nur eine fertig gestellt. Die Gesellschaft wechselte ständig ihre Adresse, die Investoren begannen mit der Vollstreckung ihrer Rückzahlungsansprüche. Die Staatsanwaltschaft schließt nicht aus, dass die Gesellschaft von Anfang an über ihre Absichten täuschen wollte.

Carwash Investment Sp. z o.o. – zgłoszenie podejrzenia popełnienia przestępstwa w Prokuraturze Rejonowej w Katowicach – Komisja Nadzoru Finansowego ostrzega – zawiadomienia o podejrzeniu popełnienia przestępstwa z art. 171 ust. 1–3 ustawy Prawo bankowe (wykonywanie czynności bankowych, w szczególności przyjmowanie wkładów pieniężnych w celu obciążania ich ryzykiem, bez zezwolenia KNF
Ponad stu inwestorόw, w tym nawet doświadczonych, wpadło w pułapkę spόłki. Pomysł na biznes nie był nawet skomplikowany – spόłka obiecywała zainwestować pieniądze inwestorόw w myjnie samochodowe. Wskazywała ciekawe miejsca w Polsce, budowy mialy się rozpocząć.
Obiecywano wysoką rentowność (70%), zwrot inwestycji średnio za 2 lata i nawet do 50 tys. zł dochodu miesięcznie. Ostatecznie zbudowano jedną myjnię, spόłka zmieniała adres, inwestorzy prόbowali uzyskać zwrot wkładu prowadząc egzekucj komorniczą.

 

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Über den Autor:

Jürgen Peter Müller ist Jurist, MBA, Universitätsdozent und Business Angel.

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