Vertriebsmethode der WWK im Visier!

Ein Vermittler der WWK fällt durch unseriöse Vertriebsmethode auf.
Die WWK, die allein aufgrund des Ursprungs ihres Firmennamens ein positives Image hat, ist in Gefahr, diesen guten Leumund zu gefährden. In Untersuchungshaft sitzt in Freiburg im Breisgau inzwischen ein Berater des Unternehmen, der mehreren Familien unnötige Verträge aufgeschwatzt haben soll.

Bisher konnte die Staatsanwaltschaft, so die Information, Schaden von 700.000,00 € ermitteln. Vor dem Hintergrund dieser Geschehnisse hat der Vorstandsvorsitzende der WWK gegenüber der Süddeutschen Zeitung von 23.02.2005 auch mitgeteilt, dass nunmehr ein so genanntes Warnsystem eingerichtet worden sei, welches eine Wiederholung dieses Falles ausschließen soll.

Die Rechtsanwälte der WWK legen im übrigen Wert darauf, dass es sich hierbei um einen nicht zu generalisierenden Sonderfall gehandelt hat, der nicht in Zusammenhang mit einem Prozess steht, bei dem der Autor gegenüber der WWK vor dem Landgericht Neubrandenburg für zwei Anleger Klage darüber führt, dass diese durch den dortigen Vermittler der WWK fachlich falsch beraten sein sollen.

In diesen Prozessen steht das Ergebnis noch aus.

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Ein Beitrag aus unserer Reihe "So ist das Recht - rechtswissenschaftliche Publikationen von Dr. Schulte Rechtsanwalt" registriert bei DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK: ISSN 2363-6718
17. Jahrgang - Nr. 458 vom 4. April 2005 - Erscheinungsweise: täglich - wöchentlich


Dr. Thomas Schulte

Über den Autor:

Dr. Thomas Schulte ist Rechtsanwalt und Fachautor aus Berlin.

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