Schadenersatz aufgrund fehlerhafter Grundstücksangaben bei geschlossenen Immobilienfonds

Inhaltsverzeichnis

Recht und Gesetz

Teilhaber eines geschlossenen Immobilienfonds sollten sich den Verkaufsprospekt auf etwaige Fehler in der Immobilienbeschreibung nochmals ansehen. Der Bundesgerichtshof hat nämlich festgestellt (Urteil vom 2.3.2009 Az: II ZR 266/07), dass die unrichtige Darstellung der Lage des Grundstücks oder des Bodenwerts einen Prospektmangel darstellt, der zu Schadensersatzansprüchen des Anlegers führt. In dem verhandelten Fall war die Adresse der Immobilie zwar richtig angegeben, die Lage in der Planskizze aber falsch eingezeichnet. Nach richtiger Auffassung des BGH ist die genaue Lage der Immobilie ein wertbestimmender Faktor, über den der potentielle Käufer richtig aufgeklärt werden müsse.

Der Beitrag schildert die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der Erstellung. Internetpublikationen können nur einen ersten Hinweis geben und keine Rechtsberatung ersetzen.

Ein Beitrag aus unserer Reihe "So ist das Recht - rechtswissenschaftliche Publikationen von Dr. Schulte Rechtsanwalt" registriert bei DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK: ISSN 2363-6718
20. Jahrgang - Nr. 564 vom 2. Dezember 2009 - Erscheinungsweise: täglich - wöchentlich

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