Einem Familienvater konnten die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Schulte und sein Team helfen und gegen einen negativen Schufa-Eintrag rechtskräftig verteidigen.

Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte und Team, Fachanwalt für Bank- und KapitalmarktrechtDas Landgericht Berlin entschied bereits mit Urteil vom 29.01.2013 gegen die Landesbank Berlin Brandenburg (LBB), dass deren Negativeintrag bei der Schufa Holding AG zu Unrecht erfolgt und somit zu löschen sei. Die Entscheidung ist mittlerweile rechtskräftig, da die betroffene LBB gegen das Urteil nicht in die Berufung gegangen ist.

Nach erfolgreichem Prozess teilte der obsiegende Familienvater mit, dessen Schufa-Score noch am 02.07.2011 17 % betragen hatte, dass seine Schufa- Bonität nunmehr vollständig wiederhergestellt wäre. Er übersandte eine aktuelle Schufa-Selbstauskunft mit Datum vom 01.04.2013, die nunmehr einen Bonitätswert von 97,52 % auswies.

Guter Bonitätswert eröffnet neue Lebensmöglichkeiten
 

Wie ein schlechter Score Wert durch einen zu Unrecht erfolgten negativen Eintrag bei der Schufa Holding AG sich auf die persönliche wirtschaftliche Handlungsfähigkeit auswirkt, musste auch dieser Familienvater mit seiner Familie am eigenen Leib erfahren. Mit einem schlechten Bonitätswert kann kein Kredit aufgenommen werden, neue Verträge ob für eine neue Mietwohnung oder für ein Leasing rücken in weite Ferne. Als Betroffener eines Negativen-Schufa-Eintrag sind aus wirtschaftlicher Sicht die Hände gebunden.

Erfolgreiche Löschung und Wiederherstellung des Score Wertes
 

Umso erfreulicher, wenn ein zu Unrecht erfolgter Schufa-Eintrag erfolgreich gelöscht werden konnte und auch der damit verbundenen Scorewert wieder hergestellt werden konnte, wie dieser Fall es anschaulich macht. Der erfreute Familienvater teilte zudem mit, dass es ihm nun wieder möglich wäre, einen Kredit für eine Übergangsfinanzierung aufzunehmen. Zudem habe er jetzt, nach Sanierung seiner Schufa-Selbstauskunft, auch eine neue Mietwohnung anmieten können. Ein Fakt, auf den die Familie nun schon seit mehr als 1 1/2 Jahren warten musste, da der Bonitätswert zu schlecht war und somit als nicht kreditwürdig galt.

Zu der Angelegenheit erläutert Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Schulte: „Das Verfahren belegt wieder einmal eindrucksvoll, dass bereits ein kleiner Negativeintrag bei der Schufa Holding AG zu einer Reduzierung der Bonität in einem erheblichen Ausmaße beitragen kann. Hier lag die Bonität mehr als 80 Prozentpunkte unterhalb des nun festgestellten Bonitätswertes unseres Mandanten. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Der betroffene Mandant kann nun wieder ein Leben als kreditwürdiger Bürger führen. In einem zweiten Schritt muss nach der ersten erfolgreichen Klage nun allerdings auch geprüft werden, ob nicht auch noch eine Schadensersatzklage gegen die eintragende LBB sinnvoll ist. Immerhin konnte mein Mandant über einen Zeitraum von 1 1/2 Jahren sich im geschäftlichen Verkehr nicht frei bewegen und hat hierdurch einen materiellen Schaden erlitten, gar nicht zu sprechen von dem erheblichen Zeitaufwand, den mein Mandant in den Prozess und zahlreiche Umwege auf Grund der eingeschränkten Bonität investieren musste.”

Kritische Prüfung

Personen, die von einem Negativeintrag bei der Schufa Holding AG betroffen sind, sollten sich in jedem Fall zur Überprüfung des Eintrages an einen Rechtsanwalt wenden, der auf diesem Gebiet schon zahlreiche Erfahrung und auch Prozesserfolge vorweisen kann. Hier sollte der betroffene Mandant kritisch nachfragen und lieber zweifach prüfen, ob seine Rechte auch erfolgreich wahrgenommen werden. Die Kanzlei Dr. Schulte und sein Team ist in dem Bereich der Schufa-Sanierung schon seit Jahren erfolgreich tätig und hat zu den Prozesserfolgen umfangreich sowohl im Internet als auch in der Fachpresse veröffentlicht.Dr. Schulte veröffentliche hierzu einen Bestseller „Schufa Eintrag Löschen“ bei Amazon.

In den Medien wird über die Erfolge berichtet

Der Beitrag schildert die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der Erstellung. Internetpublikationen können nur einen ersten Hinweis geben und keine Rechtsberatung ersetzen.

Ein Beitrag aus unserer Reihe "So ist das Recht - rechtswissenschaftliche Publikationen von Dr. Schulte Rechtsanwalt" registriert bei DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK: ISSN 2363-6718
17. Jahrgang - Nr. 954 vom 16. April 2013 - Erscheinungsweise: täglich - wöchentlich


Dr. Thomas Schulte

Über den Autor:

Dr. Thomas Schulte ist Rechtsanwalt und Fachautor aus Berlin.

Sie haben Fragen zu diesem und weiteren Rechtsthemen?

Dann kontaktieren Sie uns unter Telefon +49 (0) 30 – 22 19 220 20 oder per Mail an info@dr-schulte.de