Die Prokon Sanierungsdiskussion ist in vollem Gange. Tausende Anleger hatten ihre Ersparnisse der Gesellschaft anvertraut und auf hohe Rendite gehofft. Unter anderem die Rechtsanwälte Dr. Schulte und sein Team hatten bereits 2005 vor dem Modell gewarnt und darauf hingewiesen, dass diese Beteiligung ohne Sicherheiten für die Anleger sind.

Jetzt entstand ein Windhundrennen, weil alle aussteigen wollen aus Angst vor dem Zusammenbruch der Gesellschaft. Erste Strafanzeigen flattern ein berichtet heute Gomopa.net.

Rückzahlung und Sanierung 

Mein Kollege Dr. Schulte schlägt vor, das Windhundrennen umzudrehen und alle Anleger zahlen die Ausschüttungen 2013 und Kündigungsguthaben zurück. Dann kann ordentlich saniert werden. Ansonsten wird die Gesellschaft in die Insolvenz geschickt und damit zerschlagen. Regelmäßig ist ein solches Vorgehen für die Anlegerinteressen extrem schädlich, weil das Insolvenzrecht mit dem Holzhammer zuschlagen könnte.

Der Beitrag schildert die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der Erstellung. Internetpublikationen können nur einen ersten Hinweis geben und keine Rechtsberatung ersetzen.

Ein Beitrag aus unserer Reihe "So ist das Recht - rechtswissenschaftliche Publikationen von Dr. Schulte Rechtsanwalt" registriert bei DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK: ISSN 2363-6718
17. Jahrgang - Nr. 1138 vom 15. Januar 2014 - Erscheinungsweise: täglich - wöchentlich


Dr. Thomas Schulte

Über den Autor:

Dr. Thomas Schulte ist Rechtsanwalt und Fachautor aus Berlin.

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