Wie vermögende Kunden der Commerz- und Skatbank die Bank einmal anders erleben können – Dr. Schulte und sein Team „Arbeitskreis Kreditgewährung“ und Finanzexperte Peter Restle zum Thema Kostenweitergabe der Banken durch „Strafzinsen“ bei Guthaben

Wer kennt das nicht? Man spart sich ein hübsches Sümmchen von seinem monatlichen Lohn auf seinem Tagesgeld- oder Girokonto an und freut sich darüber, dass bald die Bank des Vertrauens einen mit einer Zins-Gutschrift belohnt. Der „Arbeitskreis Kreditgewährung“, ein praxisorientierter Zusammenschluss von Juristen, Fachanwälten, Bankkaufleuten, Finanzexperten, Versicherungsmakler und FX-Beraternetzwerk Peter Restle beschäftigt die Frage der „Strafzinsen“ für Kapitalguthaben bei den Banken. In den Berliner Räumlichkeiten der Kanzlei Dr. Schulte und sein Team werden im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen und Diskussionsbeiträgen Verbraucher- und Anlegerschutzinteressen zu Kreditverträgen, Umschuldung, Folgefinanzierung, Bankenhaftung und Kreditrecht intensiv erläutert und Anhaltspunkte für rechtliche Vorgaben zur Umsetzung erarbeitet. Unabhängiger Finanzexperte, Peter Restle Netzwerker und Gründungsmitglied des Reutlinger FX-Beraternetzwerk führt in das Thema „Strafzinsen“ ein: „Die Zinsen sinken zwar derzeit immer weiter, aber das muss ja nicht so bleiben, für das Guthaben werden die fleißigen Sparer mit Zins-Gutschrift belohnt – oder?“

Doch Pustekuchen: Anstelle der Belohnung für das eifrige Sparen muss der vermögende Kunde für sein Vermögen bei einigen Banken sog. „Strafzinsen“, auch Minuszinsen genannt, zahlen.
Diese Negativzinsen sind Zinsen, mit denen ein Guthaben belastet wird, sprich das Vermögen wird verringert. Wirtschaftlich gesehen sind es Minuszinsen, die auf Guthaben erhoben werden können und vom Gläubiger (der jeweiligen Bank) gezahlt werden müssen.

Doch wie kommt es zu diesen Minuszinsen und wer ist in erster Linie betroffen?

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Thomas Schulte und Team von der Kanzlei Dr. Schulte und sein Team aus Berlin hat eine ganz einfache und schlüssige Erklärung dafür:

„Die europäische Zentralbank (EZB) verlangt seit längerer Zeit von Banken, die ihr bei ihr Geld anlegen einen Strafzins von 0,2%. Strategie der EZB ist es Kreditinstitute dazu zu bewegen mehr Kredite zu vergeben. Da dieses Vorhaben nicht bei jedem Kreditinstitut sofort umsetzbar ist und die Banken gleichzeitig nicht mehr wissen wo sie Ertrag bringend anlegen sollen, geben sie ihre entstehenden Kosten an den Endkunden weiter. Diese Kosten sollen abschreckend wirken, sodass der Kunde sein Vermögen möglichst zu einem anderen Geldinstitut bringt.“

„Unglaublich, steht denn die Welt auf dem Kopf, wenn Sparer für Vermögen „Strafzinsen“ zahlen sollen? Ist der altbewährte Sparstrumpf aus Großmutters Zeiten die günstigere und sichere Alternative?“, diskutieren die Teilnehmer des Arbeitskreis Kreditgewährung und Netzwerker FX-Beraternetzwerk.

Fachanwalt Dr. Thomas Schulte und Team erläutert das Ausmaß der Kreditpolitik. Im Moment direkt betroffen können beispielweise bei der Commerzbank Firmenkunden mit hohem Guthaben ab 500.000,00 EUR sein, sowie Großkonzerne. Allerdings behält sich das Kreditinstitut für jeden Kunden individuell vor eine Guthabengebühr zu berechnen.

Die deutsche Skatbank ist da etwas konkreter: Sie verlangt ab einem Guthaben von 500.000€ einen Strafzins von 0,25 %.

Der Arbeitskreis Kreditgewährung diskutiert die rechtlichen Möglichkeiten und welchen Weg die Politiker vorgesehen haben. Inwiefern diese Begrenzung für Normalverdiener und Interessenten eines Sparbuchs aufgehoben werden könnte, das steht aber tatsächlich noch in den Sternen. Alltäglich erfahren die Juristen, Finanzexperten wie Peter Restle und Bankkaufleute, dass diese Entwicklung vielen Bankkunden Sorgen bereitet.

„Sicherlich werden sog. Strafzinsen nicht flächendeckend von allen Banken für alle Kunden eingeführt werden, dazu ist den Banken die Kundenbindung zu wichtig. Allerdings muss man der Commerzbank und der Skatbank zugestehen, dass diese Geschäftspolitik jedenfalls betriebswirtschaftlich konsequent ist. Banken sind naturgemäß als allererstes wie jedes Wirtschaftsunternehmen gewinnorientiert. Die aktuellen Bedingungen auf dem Geldmarkt in Europa sind geldpolitisch gewollt und Geschäftsbanken passen sich an.“, gibt Fachanwalt Dr. Schulte zu bedenken, der mit seinem Team bei Dr. Schulte und sein Team mbB betroffene Mandanten berät.

Fazit Arbeitskreis Kreditgewährung und Netzwerker Peter Restle: Bevor Geld auf der Bank angelegt wird, erst prüfen ob Strafzinsen dafür anfallen können

„Die weitere Entwicklung bleibt spannend“, sind sich Rechtsanwalt Dr. Schulte und Finanzexperte Peter Restle einig. Investoren, die darüber nachdenken, ein Sparbuch oder ein höheres Vermögen fest bei einer Bank anzulegen sollten alle Möglichkeiten gut prüfen. Die Befürchtung, sie könnten von Minuszinsen betroffen sein, könnte sich im negativsten Fall bewahrheiten. Fairer Rat vom Arbeitskreis Kreditgewährung: Im Zweifel eine dritte Meinung einholen, zum Beispiel bei einem qualifizierten Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, welche rechtlichen Möglichkeiten bei Vertragsanpassungen oder Prolongationen von bestehenden Krediten bestehen.

For our international clients essential information of the press release in English:

For quite some time now the European Central Bank (ECB) charges an interest as a “penalty rate” of 0.2%of towards banks that invest their money there. The ECB’s strategy is to force the credit institutions to lend more to its customers. A few banks pass on their costs to the consumer. These costs are to act as a deterrent, so that the customer is moved to invest in another financial institution.

“Certainly penalty interest will be imposed comprehensively by all banks towards all customers because their loyalty too important. However, Commerzbank and Skatbank may be right with this policy because it is certainly economically consistent. Banks are inherently profit-driven first of all, like any business enterprise. The current conditions in the money market in Europe are policy-willed and commercial banks adapt.” says Attorney Dr. Schulte, who advises clients concerned with his team at Dr. Schulte und sein Team in Berlin.

 

Dla naszych międzynarodowych klientów istotne informacje w języku polskim:

Europejski Bank Centralny (EBC) nakłada od dłuższego czasu na banki, które inwestują swoje pieniądze w ECB, odsetki karne w wysokości 0,2%. Strategia EBC jest nakłonienie instytucji kredytowych, aby te wydawały więcej kredytów. Ponieważ nie zawsze jest to możliwe, problem teraz dotyka klientów końcowych, koszty są przekazywane właśnie na nich. Kto ma wpływ na odsetki karne od lokat, grupa FX Beraternetzwerk sieć konsultantów omawia sytuację.

Der Beitrag schildert die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der Erstellung. Internetpublikationen können nur einen ersten Hinweis geben und keine Rechtsberatung ersetzen.

Ein Beitrag aus unserer Reihe "So ist das Recht - rechtswissenschaftliche Publikationen von Dr. Schulte Rechtsanwalt" registriert bei DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK: ISSN 2363-6718
18. Jahrgang - Nr. 1488 vom 8. Januar 2015 - Erscheinungsweise: täglich - wöchentlich


Dr. Thomas Schulte

Über den Autor:

Dr. Thomas Schulte ist Rechtsanwalt und Fachautor aus Berlin.

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